Personal Branding hörst du bestimmt ständig, vor allem wenn du selbstständig oder eine Unternehmerin mit kleinem Team bist. Auf Social Media schmeißen Coaches mit Marketingbegriffen um sich und du versuchst es einfach nur richtig zu machen, weil du dein Business liebst? Dann bringt dir dieser Beitrag hoffentlich Klarheit, damit du mit frischer Energie deine Träume verwirklichen kannst.
Was nämlich kaum jemand sagt: Viele bauen sich beim Personal Branding ohne es zu merken eine enge Rüstung, die immer mehr die Luft zum Atmen nimmt. Und damit dir das nicht passiert, hab ich 5 Tipps für dich in diesem Beitrag gesammelt, die mir persönlich immer helfen, wenn ich mich in meiner Marke verlaufe.
Das Wichtigste in Kürze: Personal Branding kippt schnell ins Hamsterrad, wenn du versuchst, gleichzeitig professionell und nahbar, einzigartig und im Trend zu sein. Der Ausweg ist kein neues System, sondern 5 Schritte, mit denen du dein Personal Branding wieder aus deinem eigenen Gefühl heraus aufbaust, statt aus dem Kopf.
Doch bevor wir mit dem 5 Punkten starten, möchte ich dich erst abholen, damit wir auf einer gemeinsamen Basis miteinander sprechen.
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Was ist Personal Branding für selbständige Frauen eigentlich?
Personal Branding bedeutet, dass du als Person zur Marke wirst. Du bist also das Gesicht deines Unternehmens bzw. deiner Selbständigkeit. Um 2021 herum, als es einen echten Boom an Selbstständigkeit gab, war der Begriff plötzlich überall. Alle haben sich gefragt: Was muss ich tun, damit ich eine Marke werde, damit ich professionell wahrgenommen werde?
Viele haben Personal Branding seitdem ganz aus eigenem Rechercheantrieb heraus für sich interpretiert, und daraus sind richtig tolle Marken entstanden. Ich bin seit 20 Jahren Grafikdesignerin und kenne die klassischen Gestaltungsregeln dahinter. Trotzdem bin ich ehrlich neidisch, wie unbedarft und lockerflockig viele einfach an die Sache rangehen, traumhafte Ergebnisse rausbringen und das, ohne die Regeln überhaupt zu kennen.
Warum Personal Branding für selbständige Frauen schnell zum Hamsterrad wird
Der Grund liegt in einem Widerspruch, den kaum jemand ausspricht: Du versuchst gleichzeitig professionell und nahbar zu sein, einzigartig und trotzdem im Trend. Das Ergebnis ist eine Rüstung, die dich gleichzeitig schützt und gefangen hält.
Dadurch versuchst allem gerecht zu werden, verlierst du dich im außen und lässt dich selbst außer acht, weil du gefallen willst, es bei anderen so schon klappt und weil du vielleicht einfach auch mit der zusätzlichen Expertise von Personal Branding und Marketing überfordert bist allein.
Stell dir vor, du bist auf einem Trampelpfad und läufst ihn einfach entlang. Da entdeckst du nichts Neues, was jemand anderes nicht schon gesehen hat. Es ist zwar auch ein erfolgreicher Weg, du kommst über ihn zum Gipfel. Aber so wirst du nie deinen ganz besonderen Ort am Ende finden.
Genau da liegt der Knackpunkt beim Personal Branding!
Du erschaffst etwas mit ganz viel Liebe und Leidenschaft, baust dir dein Schlösschen auf. Und irgendwann fühlt es sich an, als wärst du darin total lost, gleichzeitig vollgestopft mit Dingen, die du eigentlich gar nicht mehr willst. Das ist völlig normal. Da ist nichts verkehrt dran. Es ist wichtig auszuprobieren, anzusammen und dann aber auch wieder zu erkennen, was zu dir gehört und was eher ein Klotz am Bein wird.
Personal Branding bedeutet, dass du deinem Herzen folgst. Sonst bleibt es eine Marke ohne Seele und du bist doch aber eine Personenmarke! Damit sich deine Persönlichkeit wieder frei in deinem Business entfalten kann kommen jetzt meine 5 Schritte, die mir selbst seit 20 Jahren helfen mich nicht zu verlieren.
5 Schritte zum Personal Branding ohne Hamsterrad
Schritt 1: Hinterfragen
Frag dich bei jedem Handgriff in deinem Business, warum du ihn so machst, wie du ihn machst. Nicht als große Analyse mit Buchführung, sondern einfach mitten im Alltag: Checkst du morgens automatisch E-Mails, weil es sinnvoll ist, oder weil du denkst, es muss so sein? Diese Frage darfst du bei jedem einzelnen Schritt stellen, bei jede*r Kund*in, bei jeder Routine.
Schritt 2: Das Gefühl einbeziehen
Ein Business, das sich wie Zuhause anfühlt statt wie ein Hamsterrad, entsteht nur, wenn du dein Gefühl wieder ernst nimmst. Ich habe das selbst lange unterdrückt, bis hin zu einem Burnout 2017. Davor habe ich mein Gefühl mit reiner Arbeitsleistung überdeckt, war ausgebucht, war arbeitssüchtig. Heute liebe ich meine Arbeit immer noch, aber das Gefühl dabei ist ein anderes: Entspanntheit statt Dauerlauf, ein Nachhausekommen statt ein Duracellhäschen, das sich die ganze Zeit abstrampelt. Und wenn du grade noch auf der Suche nach dir selbst bist, weil du vielleicht aus dem alten rausgewachsen bist und noch nicht weißt, wo die Reise hingehen soll, dann finde für 0 Euro heraus, welcher der 7 Markenherz-Typen du bist.
Schritt 3: Ausmisten
Ausmisten funktioniert nur aus dem Gefühl heraus, nicht als Kopfsache. Sobald du dein Business nur mit dem Verstand aufräumst, hältst du an Dingen fest, nur weil sie sinnvoll erscheinen. Nur weil du etwas kannst, heißt das nicht, dass du es tun musst. Wie bei einer Wohnung: Noch mehr Schränke kaufen macht sie nicht schöner. Du musst Dinge wegtun, damit du wieder klar sehen und atmen kannst. Und wenn du bei diesem Schritt Unterstützung brauchst, dann schau dir unbedingt meinen Aufräumkurs fürs Business an.
Schritt 4: Die Erlaubnis, spielen zu dürfen
Du darfst ausprobieren und wieder umkehren, sobald dein Gefühl Nein sagt, statt etwas nur durchzuziehen, weil du es angefangen hast. Genau an diesem Punkt bauen viele wieder ihr Schlösslein und ihre Ritterrüstung. Der Unterschied ist jetzt: Dein Gefühl lässt dich nicht mehr komplett in eine Sackgasse laufen, sondern meldet sich früher. Wichtig dabei: Lass dich nicht von Menschen beraten, die selbst nie da waren, wo du hinwillst, denn wie könnten sie dir den Weg dort hin zeigen? Die werden dir immer zur vermeintlichen Sicherheit raten, und genau die ist die Rüstung, die dich zurückhält.
Schritt 5: Halten und Loslassen
Loslassen ist kein Scheitern, sondern der Platz, den du brauchst, um etwas Besseres in die Hand zu nehmen. Du darfst etwas festhalten und ausprobieren, und du darfst es genauso wieder loslassen, ohne dass das ein Versagen ist. Es bedeutet nur, dass du dich freimachst für das, was als Nächstes kommt.
Caroline Preuss macht es vor!
Selbst etablierte Marketing-Größen gehen diesen Weg. Caroline Preuss, die das Thema Online-Kurse auf dem deutschen Markt stark geprägt hat in den letzten Jahren, hat vor Kurzem in ihrem eigenen Podcast erzählt, dass sie ihr Business komplett umstrukturiert und ausgemistet hat, um sich die Leichtigkeit zurückzuholen. Auch sie hat vorher ihre Rüstung, ihr Schloss aufgebaut, das ist Teil des Prozesses. Wichtig ist nur der Moment, wenn du erkennst, dass es Zeit ist, wieder eine Schale abzulegen.
Du musst nicht sofort wissen, wo du am Ende hinwillst. Du musst auch nicht wissen WIE. Der erste Schritt ist immer, das Aktuelle zu hinterfragen, dann dein Gefühl einzubeziehen, und von da aus Platz zu machen für das, was wirklich zu dir gehört.
Wenn du jetzt mehr über dich und deinen Markenkern herausfinden willst, dann finde jetzt für 0 Euro heraus, welcher der 7 Markenherz-Typen du bist.
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Und wenn du dein komplettes Business in 5 Schritten aufräumen willst, von deiner Positionierung über Branding und Farben, bis hin zum Ausmisten von Ausgaben und ungeliebten Zeitfressern, solltest du dir unbedingt meinen Frühjahrsputz für’s Business anschauen.
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